Vom Seminarskript zu Übungen für Coaches
Praxis

Vom Seminarskript zu Übungen für Coaches

Skript hochladen, Module prüfen, Link teilen: So wird aus dem Seminartag Übung dazwischen. Der Shop kommt extra hinzu, sobald verkauft wird – mit tutoreon.

tutoreon Team
4 Min. Lesezeit

Zwischen zwei Live-Tagen liegt die Lücke

Ein gutes Seminar lebt vom Raum. Danach liegt das Skript in der Mail, und bis zum nächsten Termin wird vieles wieder dünn. Ein PDF lässt sich natürlich hinterherschicken – aus demselben Skript lassen sich aber auch Übungen bauen, die zwischen den Terminen laufen: Dialog, Quiz, ein kurzes Szenario. Dann kommt die Gruppe nicht kalt in den zweiten Tag.

Das ist der Kern für Coaches in tutoreon: Material, das ohnehin schon vorhanden ist, wird zur Einheit. Sie wird geprüft, ein Link oder Zugang geteilt, und nach der Bearbeitung erscheint die Session. Der öffentliche Verkauf ist dabei optional und kommt, wenn überhaupt, erst später.

Die Produktseite für diese Rolle findet sich unter Für Coaches.

Der Ablauf ohne Shop

Skript und Notizen sammeln. Was im Raum gesagt wird, steht meist schon in Folien, Handout oder Stichworten – das reicht völlig als Quelle. Perfekt muss es nicht sein, verbindlich aber schon: fremde, ungelesene Chat-Texte gehören nicht dazwischen.

Hochladen und Formate wählen. Aus dem Skript werden Module – typisch zwischen zwei Präsenztagen sind ein Dialog zu den offenen Fällen, ein Quiz zu den festen Begriffen oder ein Szenario zu einer Entscheidung, die im Raum nur angerissen wurde. Die Übersicht aller Typen steht unter Erstellen.

Prüfen. Jede Frage wird gegen das eigene Skript gehalten. Der Ton bleibt wie im Seminar – förmliches Du, die eigenen Begriffe, keine Schablone. Fünf bis zehn Minuten pro Modul sind dafür realistisch.

Teilen. Der Link geht an die Gruppe, die bereits gebucht hat – ein Katalog ist dafür nicht nötig. Nach der Einheit lässt sich die Session lesen: welche Antworten, welche Ziele, wann bearbeitet. So startet der nächste Live-Tag nicht bei null.

Die Einheit sollte bewusst kurz bleiben: Zwanzig Minuten zwischen zwei Tagen werden erfahrungsgemäß auch wirklich gemacht, eine zweite komplette Seminaraufzeichnung dagegen oft nicht. Ein Modul, das eine Entscheidung aus dem ersten Tag aufgreift, trägt mehr als drei Kapitel zum Nachlesen.

Eine Trainerin-Perspektive mit Modulen zwischen Workshops findet sich in der Fallstudie zu interaktiven Modulen, den allgemeinen Weg vom Dokument zur Einheit beschreibt Interaktive Lerneinheiten erstellen.

Wann der Shop dazukommt

Illustration zu: Vom Seminarskript zu Übungen für Coaches

Sollen auch Unbekannte den Kurs kaufen können, braucht es Kursseiten, Kasse und Rechnung – das ist Enterprise, und tutoreon richtet den Shop gemeinsam ein. Bis dahin genügt die Arbeit mit der Gruppe, die bereits vorhanden ist.

Hybrid – Online plus Präsenztag zu einem Preis, mit Termin schon beim Kauf – ist dieselbe Erweiterung, nicht der Einstieg. Zuerst kommen die Übungen aus dem Skript, dann, sobald verkauft wird, Shop oder Hybrid gemeinsam mit tutoreon. Details dazu stehen unter Kurse verkaufen, ohne selbst Kasse zu werden.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung beschreibt Weiterbildung oft als Wechselspiel aus Input, Anwendung und Transfer. Das Seminar liefert Input und Anwendung im Raum, die Einheit dazwischen ist der Transfer, der sich tatsächlich beobachten lässt.

Was du nicht umbauen musst

Weder muss das Seminar abgeschafft noch ein Autorentool erlernt werden, das länger dauert als der Workshop selbst. Auch muss am ersten Tag niemand gleich zum Merchant werden. Gebraucht wird nur eine Quelle, eine Prüfung und ein Weg, die Session zu lesen.

Ist die Gruppe klein, reicht das völlig aus. Wächst sie und kommen fremde Käufer hinzu, kommt auch die Kasse dazu – ordentlich eingerichtet, nicht zusammengestöpselt.

Die Session zwischen den Tagen verändert den zweiten Live-Termin spürbar: Bereits vor dem Öffnen des Raums ist klar, welche Übung sitzt. Das Skript bleibt dabei die Quelle, die Einheit ist die Brücke dazwischen.

Fazit

Vom Seminarskript zu Übungen: hochladen, prüfen, teilen, Session lesen – das ist der normale Start für Coaches in tutoreon. Der Shop kommt extra hinzu, sobald verkauft wird, Hybrid extra, sobald Präsenz im Kauf stecken soll. Beides richtet tutoreon gemeinsam ein. Das Skript ist ja bereits vorhanden.